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Modellbauclub Steyr – Weistrach
ZVR: 635292888

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modellflugplatzbetriebsordnung (MFBO)

 

Diese Modellflugplatzbetriebsordnung kurz (MFBO) ist für alle Piloten und Helfer, die den
Flugplatz in Ausübung des Modellflugsports benützen verbindlich.
Sie ist jedem Mitglied des MBC Steyr Weistrach in Abschrift zu übergeben. Gäste sind vom
Einlader über den Inhalt der MFBO zu belehren.
Verstöße gegen die Modellflugplatzbetriebsordnung sind vom Vereinsvorstand zu
bewerten und entsprechend zu ahnden.

1) Auf dem Vereinsgelände des MBC ist nur der Betrieb von RC - Flugmodellen
    erlaubt. (entsprechend dem österreichischen Luftfahrtgesetz)

2) Das Fliegen ist nur Vereinsmitgliedern erlaubt. Mitgliedsanwärter und Gäste
    dürfen mit einer Sondergenehmigung eines Vorstandsmitgliedes und unter
    Aufsicht eines aktiven Mitglieds fliegen. Die Verantwortung für den Betrieb eines
    Flugmodells obliegt dem Piloten. Die Ausübung jeder Tätigkeit erfolgt auf eigene
    Gefahr und Risiken, der Verein (Vorstand) übernimmt keine Haftung
    irgendwelcher Art.

3) Ein Flugmodell darf nur in Betrieb genommen werden, wenn ein entsprechender
    Versicherungsschutz mit der im LFG 1957 §151 genannten
    Mindestdeckungssumme nachgewiesen werden kann.

4) Fliegen ist nur innerhalb der vorgesehenen Zeiten erlaubt. Das ist derzeit:
   Werktags von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr
    Sonn- und Feiertags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 19:00 Uhr.
    Der Flugplatz muss bis 19:30 verlassen sein.
    Ausnahme: Eine fallweise Verlängerung der Flugzeiten ist nur nach Absprach
    durch den Vereinsvorstand mit der Jägerschaft bzw. Anrainern möglich.

5) Grundsätzlich sind im Flugbetrieb die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich der
    zu benützenden Frequenzen und Sendeleistungen einzuhalten. (auch bei 2,4 GHz ).
    Des Weiteren ist für Vereinsmitglieder im Vorfeld dem Vereinsvorstand bei
    Benützung des 35/40 MHz-Bandes der betreffende Kanal zu melden.
    Jeder Pilot muss sich vor Inbetriebnahme des Senders vergewissern, dass seine
    35MHz-Frequenz frei ist (entfällt bei 2,4Ghz-Anlagen); Kanalkennzeichnung.

6) Jedes Modell muss mindestens über ein Namensschild mit Anschrift oder einer
    gültigen FAI Kennzeichnung versehen sein.

7) Das in Betrieb nehmen von Antriebsmotoren jeglicher Art ist nur auf dem Flugfeld
    beziehungsweise im Vorbereitungsraum erlaubt.
    Der über einen größeren Zeitraum reichende Dauerbetrieb von Motoren ist im
    Vorbereitungsraum während des Flugbetriebes nicht gestattet.

8) Es dürfen sich maximal zwei Motormodelle inklusive Hubschrauber (V-und EAntrieb)
    in der Luft befinden. Der Betreiber des zweiten Motormodells darf nur mit
    Genehmigung des ersten Piloten starten.
    Segelflugmodelle und Varianten mit Hilfsantrieb können in angemessener Anzahl
    und in Absprache mit den Betreibern der im Parallelbetrieb befindenden Modelle
    betrieben werden. Jeder aktive Pilot muss in Eigenverantwortung handeln und
    somit zu einem geordneten Flugbetrieb beitragen.

9) Die Flüge sind so durchzuführen, dass eine Verletzung von Personen oder
    Beschädigung von Sachen ausgeschlossen werden kann.
    Das Überfliegen der Sperrzone (Parkplatz, der Zuschauer, des Modellabstellplatzes,
    des bewohnten Bereichs im Westen) ist strengstens verboten. Siehe Lageplan –
    Modellflugplatz.

10)Sich im Parallelbetrieb befindende Piloten haben sich auf der Südseite der
    Rollbahn, dem Zweck dienend (Störungsvermeidung der Frequenzen bzw.
    Absprachen für Landevorgänge), möglichst nahe gruppiert aufzuhalten.

11)Während des Start und Landevorgangs muss die Rollbahn frei von Personen und
    beweglichen Hindernissen (Modelle, (Haus) -Tiere, ....) sein.

12)Haustiere sind am gesamten Vereinsgelände nur angeleint und in den dafür
   vorgesehenen Zonen zu halten.

13)Das Anfliegen und Überfliegen von Personen, Weidevieh, manntragenden
    Fluggeräten sowie Personengruppen und Reitern welche sich auch am
    benachbarten Güterweg Nr. 454 befinden können, ist strengstens untersagt.

14)Bei Feldarbeiten auf angrenzenden Grundstücken ist das Überfliegen des
    betreffenden Sektors zu unterlassen.
    Bei Arbeiten an der Rollbahn (Rasenpflege,....) ist der Flugbetrieb ausnahmslos
   einzustellen.

15)Das Betreten der den Vereinsgelände umgebenden Flächen ist nur in
    Ausnahmefällen erlaubt, unter Beachtung geringst möglicher Flurschäden zu
    verursachen.

16)Es dürfen nur Flugmodelle betrieben werden, die in einem einwandfreien
    technischen und sicheren Zustand sind.
    Modelle mit einer offensichtlich starken Abweichung des derzeitigen technischen
    Standes werden durch einen Vertreter der technischen Kommission begutachtet.
    (technische Kommission siehe Vereinsordnung)
    Des Weiteren entscheidet die technische Kommission für den Betrieb von einem
    Flugmodell wenn folgende Konstruktion vorliegt:
    Motor: > 10kW
    oder
    Gewicht: > 14kg
    oder
    Turbinenantrieb
    Für den Betrieb eines Flugmodells mit einem Abfluggewicht größer 25kg ist
    zusätzlich eine für Österreich gültige Abnahme des Modells vorzuweisen.

17)Der höchst zulässige Geräuschpegel beträgt 82dB(A)
    (Arithmetisches Mittel aus Rundummessung in 25m Meter Entfernung) Bei
    Überschreitung von 79 dB(A) entscheidet die technische Kommission über eine
    Starterlaubnis.
    Ob ein Motormodell der lärmtechnischen Platzauflage entspricht und somit
    startberechtigt ist, wird im Zweifelsfall durch die technische Kommission bestimmt.

18)Die Zufahrt zum Modellflugplatz erfolgt über den vorgesehen Güterweg Nr. 454 mit
    angemessener langsamer Geschwindigkeit. Im Winter ist bei gespurter Loipe die
    Zufahrt gesperrt.

19)Das Fluggelände und die Umgebung sind unbedingt sauber zu halten. Beschädigte
    Flugmodelle oder Teile davon (insbesondere Akkus) dürfen nicht am
    Vereinsgelände entsorgt werden.

20)Das Abstellen der Fahrzeuge ist nur auf den vorgesehenen Abstellflächen erlaubt.

21)Von aufgetretenen Schäden, insbesondere Flurschäden, ist unverzüglich dem
    Vereinsvorstand zu berichten.
    Der Verlust von Akkus, Schleppseile sowie Wrackteile welche im Bereich der
    angrenzenden Grundstücke nicht auffindbar sind, sind unverzüglich dem
    Vereinsvorstand zu melden. – Gefahr in Verzug!

22)Jeder Flugplatzbenützer unterwirft sich der MFBO ohne jeden Vorbehalt. - Eltern
    haften für ihre Kinder!

23)Der Vereinsvorstand des MBC behält sich vor, die Modellflugplatzbetriebsordnung
    jederzeit ändern zu können.

24)Für den Flugbetrieb gilt außerdem das österreichische Luftfahrtgesetz.
    Die generell maximal erlaubte Flughöhe ist 150 m über Grund. (gemäß LVR 2014,
   §18)
   Flüge außerhalb des Sichtbereichs sind gemäß Luftfahrgesetz §24c nicht zulässig.
   Für Flüge von 150-300m ist eine Unterweisung entsprechend dem Bescheid der
   ACG notwendig. Die Flüge sind in das ständig aufgelegte Flugbuch am Flugplatz
   einzutragen.

25)Akkus dürfen nicht innerhalb der Clubhütte gelagert werden. Ausnahme ist der
    Bereich der überdachten Ladestation während des Lade/Entladevorgangs.
    Der Betrieb und Lade/Entladevorgang von Akkus liegt in der Eigenverantwortung
    der Benutzer.
    Sollten durch Akkus Schäden an der Vereinsinfrastruktur oder an Personen
    entstehen, sind diese unverzüglich dem Vorstand zu melden, beziehungsweise
    vollständig vom Verursacher zu ersetzen.

26)Notfallplan:
    Feuerwehr 122,
    Polizei 133, oder 059 133 3112-100
    Rettung 144,
    Arzt: Dr.Imb, Rohrbach 81, 0664/1254144 oder 07477/44821
    ACG-RCC (Zentrale Meldestelle Tel: +43(0)51703 7400 oder 7401,
    Fax: +43(0)51703 76E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Für die Erste Hilfe ist die Ausrüstung in der Clubhütte links der Eingangstüre leicht
    zugänglich.

 

 Für den Vorstand:                                                                 Version: Jänner, 2019

 

Obmann
Ing. Täuber Klemens

 

Schriftführer
Mag. Christian Salcher

 

 

 

   

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